Hochzeiten

habe ich vor meiner Zeit als Fotograf kaum miterleben dürfen. Sicher war das auch einer der Gründe, warum ich erst verhältnismäßig spät die Hochzeitsfotografie für mich entdeckt habe.
Der Wendepunkt war tatsächlich die Hochzeit meiner Schwester, die mir, zusammen mit meinem Schwager, soviel Vertrauen entgegen brachte, dass sie mir die erste Hochzeitsbegleitung meines Lebens zutraute. So fotografierte ich die standesamtliche sowie auch kurze Zeit später die Freie Trauung mit anschließender Party. Damals lieh ich mir ein hochwertigeres Objektiv für meine Kamera und stürzte mich ins Abenteuer.


Ich hatte endlich das entdeckt, wonach ich – unwissend – gesucht hatte. Fröhliche Menschen zu begleiten, die Bock haben auf eine gute Zeit, sich wahnsinnig auf die Fotos freuen und mich teilhaben lassen an einem der wichtigsten Ereignisse ihres Lebens.
Seitdem liebe ich das Gefühl, zusammen mit dem Paar die Hochzeit zu planen und dann, am Tag der Tage, zum „Getting Ready“ zu fahren und die Brautjungfer beim Öffnen der Haustür in Richtung der Braut rufen zu hören „der Fotograf ist da“. Dann sinkt so langsam mein „Lampenfieber“, welches bei mir mit jeder Hochzeit einhergeht und ich bin voll in meinem Element…
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